MPU wegen Alkohol am Steuer – das ist nun wichtig!

Eine MPU hat das Ziel, sicherzustellen, dass von Ihnen durch Ihr Verhalten keine erhöhte Gefahr für die Verkehrssicherheit mehr ausgeht. Es liegt an Ihnen, dass genau an diesem Tag unter Beweis zu stellen. Dafür zieht der Gutachter die Begutachtungsleitlinien der Bundesanstalt für Straßenwesen heran.

Es wird eine medizinische Untersuchung erfolgen, der Ihre physischen, also körperlichen, Voraussetzungen für Ihre Fahreignung prüft. Außerdem findet ein Leistungstest statt, um Ihre Reaktion und Konzentration zu prüfen.

Natürlich kommt auch ein psychologisches Gespräch auf Sie zu, wir werden gemeinsam und intensiv alle Themen durchgehen und Sie darauf vorbereiten. Ich bin sicher, dass die Vorbereitung Ihnen einiges für Ihr Leben mitgegeben wird.

Hier werden folgende Fragen geprüft:

  • Was genau haben Sie falsch gemacht?
  • Warum haben Sie das getan?
  • Wann und warum haben Sie Ihr Verhalten geändert?
  • Wie haben Sie diese Änderungen erreicht?
  • Was hat sich dadurch in Ihrem Leben verändert?
  • Wie stellen Sie sicher, dass diese Änderungen von Dauer sind?

An dieser Stelle ist es von großer Bedeutung, Mut zu haben und ehrlich zu sein. Es kommt auf den Wahrheitsgehalt Ihrer Äußerungen an und nicht auf auswendig gelernte Formulierungen oder Antworten. In diesen Punkten werde ich Sie optimal unterstützen.

Wenn möglich erhalten Sie noch am Tag der Untersuchung eine erste Einschätzung über den Verlauf der MPU. Der schriftliche Bescheid kommt nach etwa zwei Wochen bei Ihnen zuhause an.

Dont drink and drive. Nüchtern betrachtet – ist es so, Sie wollen Ihren Führerschein zurück!

Wenn Sie wegen Alkohol am Steuer zur MPU müssen, wurden Sie bei einer Kontrolle der Polizei mit 1,1‰ oder 1,6 ‰ oder mehr erwischt. Oder Sie wurden wiederholt mit mehr als 0,5 ‰ mit oder ohne bereits erfolgter MPU auffällig.

Für Fahranfänger sind die Regeln viel einfacher – sie dürfen nämlich überhaupt keinen Alkohol im Blut haben, wenn sie mit einem Kraftfahrzeug unterwegs sind. Diese Regel hat einen einfachen Grund: nur nüchtern kann man mit voller Konzentration fahren. Es geht um die Sicherheit im Straßenverkehr. Konzentrierte Menschen können Unfälle vermeiden.

Was kommt wegen Alkohol am Steuer auf mich zu?

Normalerweise werden Sie für 6 – 12 Monate gesperrt. Innerhalb dieser Sperrzeit dürfen Sie die MPU machen, erhalten aber Ihre Fahrerlaubnis erst nach Ablauf Ihrer Sperrzeit wieder. Bereiten Sie sich innerhalb dieser Sperrzeit auf die MPU vor, so bekommen Sie am schnellsten Ihrem Führerschein wieder!

Abstinenzbeleg – ist nun Ihr täglicher Begleiter zur erfolgreichen MPU

Ganz klar, irgendwie müssen Sie nachweisen, dass Sie Ihr Verhalten geändert haben, vom ersten Tag an. Eine erfahrene MPU-Beraterin / Berater kann Ihnen sagen, ob Sie einen Abstinenznachweis brauchen.